Samstag, 11. Juni 2022

Elsässische Weinstrasse und Vogesenkammstrasse 03.06.-10.06.2022

Am 03.06.2022 starteten wir mit unserem Stupsi zu unserer einwöchigen Tour durch den Elsass, entlang der Route de Vins und über die Route de Cretes in den Vogesen. Die Campingplätze haben wir uns im Vorfeld bereits rausgesucht.

Unser erstes Ziel war der Campingplatz Muncipal Le Vallon de l'Ehn in Obernai.
Ein sehr sauberer, schön parzellierter Campingplatz mit sauberen Sanitäreinrichtungen. Zum Glück gibt es hier keine "Stehklos" mehr. Das wäre für mich der absolute Alptraum gewesen.
Nach unserer Ankunft bestellten wir an der Rezeption Baguette und Croissants für den nächsten Morgen. Sehr praktisch.
Als nächstes erkundeten wir den wunderschönen Ort Obernai. Tolle alte Fachwerkhäuser, teilweise wunderschön mit Blumen dekoriert. Herrlich sind die vielen Storchnester samt Störchen auf den Kaminen der Häuser. Nahe des Marktplatzes genossen wir einen Cafe au laît. Den Abend haben wir mit einer leckeren Quiche und einem guten Glas Riesling ausklingen lassen.















Am nächsten Morgen brachen wir nach dem Frühstück so gegen 10:30h auf. Grobes Ziel war Riquewihr, gerne wollten wir aber bis dahin noch Zwischenstopps einlegen. Frei nach dem Motto: hier ist es schön, hier halten wir an.
Unser erster Zwischenstopp war das Chateau du Haute Koenigsbourg in Orschwiller. Wunderbar restaurierte Burg auf 757m Höhe gelegen, wodurch sich eine tolle Aussicht bot. Das Eintrittsgeld von 9,-€ p.P. hat sich mal so richtig gelohnt. Unser nächster Stop war Bergheim. Ein wunderschön verträumtes altes Dörfchen mit den typischen alten Fachwerkhäuschen und natürlich mit Störchen.
Vom 04.06.-06.06.2022 blieben wir auf dem Camping de Riquewihr. Glücklicherweise hatten wir vorab gebucht, denn der Campingplatz war komplett ausgebucht. Auch hier hatten wir die Möglichkeit unsere Brötchen fürs Frühstück zu bestellen. Der Campingplatz hat super saubere und moderne Sanitäreinrichtungen. Die Stellplätze sind parzelliert und ausreichend groß. Die erste Nacht war ein wenig unruhig, da ab 3:00h ein heftiges Gewitter mit Starkregen durch die Region zog. Ganz schön laut in so einem Camper. Am nächsten Morgen spazierten wir nach Riquewihr. Da es noch recht früh war, war noch nicht ganz so viel los in dem kleinen Städtchen. Wieder wunderschöne Fachwerkhäuschen aneinandergereiht, enge Gässchen und leckerer Wein. Auf dem Rathausvorplatz war ein kleines Weinfest aufgebaut. Hier genossen wir einen Flammkuchen mit einem leckeren Pinot Gris.
Am nächsten Morgen ging unsere Rundtour weiter. Wir hatten uns vorgenommen entlang der Route de Vins bis Eguisheim zu fahren. Dies soll das schönste Dörfchen sein. Wir wurden nicht enttäuscht. Wunderbar enge Gässchen mit niedlichen bunten Fachwerkhäusern. In einem kleinen Lädchen kauften wir Käse und Salami. Nach der Besichtigung fuhren wir weiter auf unseren nächsten Campingplatz.




























































Für die Nacht vom 06.06. auf den 07.06.2022 hatten wir den Campingplatz Huttopia Wattwiller/Cernay ausgewählt. Dieser lag am Ausgangspunkt zur Route de Cretes mitten im Wald. Ein wunderschön terrassenförmig angelegter Campingplatz, man muss dazu sagen, dass es sich um einen 4-Sterne Campingplatz handelt, mit Außen- und Innenpool, Minigolfplatz, Spielplatz und Reitmöglichkeit.
Als unser Stupsi fertig aufgebaut war, wanderten wir bis ins Örtchen Wattwiller. Abends grillten wir vor unserem Stupsi.








Morgens starteten wir nach dem Frühstück in die Vogesen. Dort besuchten wir zuerst den Hartmannswillerkopf, ein Relikt aus dem ersten Weltkrieg. Es ging durch ehemalige Schützengräben und zum Gipfelkreuz. Leider zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, so dass wir kaum Aussichten von den wunderbaren Cols hatten. Wir erwanderten in einer kleinen Runde den Grand Ballon und plauderten am Le Markstein kurz mit Campern aus Aachen. Leider regnete es danach so stark, dass wir nicht mehr angehalten haben und einfach weitergefahren sind.
Vom 07.06.-08.06.2022 übernachteten wir auf dem Campingplatz Lefébure in den Vogesen. Ein kleiner, terrassenförmig angeordneter Municipal Campingplatz.
In die Jahre gekommene aber sehr saubere Sanitäreinrichtungen und ein freundlicher Pächter. Die Fahrt nach Blienschwiller führte uns noch über den ein oder anderen Col. Und diesmal hatten wir echt Glück mit dem Wetter und konnten die Ausblicke genießen. Die Weiterfahrt führte uns dann wieder auf die Route de Vins.























Auf der elsässischen Weinstrasse darf natürlich auch die Übernachtung auf einem Weingut nicht fehlen. Also verbrachten wir die Nacht vom 08.06.-09.06.2022 auf dem Weingut "Vins Spitz et Fils" in Blienschwiller inmitten der Weinberge. Auf dem Weg dorthin genossen wir noch einige tolle Aussichten von diversen Cols. Nachdem wir unseren Stupsi ausgerichtet hatten, wanderten wir ein wenig durch die Weinberge bis zum nächsten Ort Dambach la Ville und zurück. Um 18:00h machten wir bei Hr. Spitz eine Weinprobe.
























Nach dem Frühstück, was wir beim Winzer bestellt hatten, fuhren wir weiter nach Molsheim.
Die Nacht vom 09.06.-10.06.2022 verbrachten wir auf dem dortigen Campingplatz Municipal.
Nach einem kurzen Kaffeepäuschen fuhren wir mit dem Zug nach Straßbourg. Hier erkundeten wir die Stadt und aßen in einem Bistro. Bevor ein am Nachmittag wieder mit dem Zug zurück nach Molsheim fuhren. Den Abend ließen wir vor unserem Stupsi bei Käse, Salami und Wein ausklingen.


















Nach dem Frühstück machten wir uns auf die Heimreise mit kurzen Zwischenstopp in Nancy.















Alles in allem war es eine wunderschöne Tour von ca. 1.100km mit vielen fantastischen Eindrücken, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Sonntag, 1. Mai 2022

Kurztrip in die kleine luxemburgische Schweiz

 Nach etwa 140km quer durch die Eifel erreichten wir unser Ziel für die nächsten zwei Nächte. Hierbei handelte es sich um den Campingplatz La Pinede in Consdorf, Luxemburg.


Der Campingplatz ist terrassenförmig angeordnet, verfügt über Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte. Die einzelnen Parzellen sind ausreichend groß. Ebenso kann man Mobilheime und sogenannte Camping-Hüte buchen. Die Sanitäreinrichtungen sind nicht die neuesten aber super sauber. Die Damen an der Rezeption sind sehr freundlich und hilfsbereit. Morgens wird ein Brötchenservice angeboten. Auf dem Campingplatz befindet sich eine Brasserie.
Mit der ACSI-Card haben wir 18,-€ pro Nacht incl. Strom und Wasser bezahlt.
 
Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrradtouren.

Nach unserer Ankunft am Campingplatz wurde unser Stupsi erst einmal abgestellt, die Stühle und der Tisch davor platziert und ein leckerer Kaffee getrunken. Danach starteten wir zu unserer ersten Wanderung. Diese führte uns zu atemberaubenden Felsformationen, durch mega enge Felsspalten, über etliche Auf- und Abstiege zum eigentlichen Ziel, dem Schiessentümpel im wunderschönen Müllerthal. 
Strecke 14,2km mit 330HM






















Gut gestärkt, nach einem ausgiebigen Frühstück starteten wir mit den Fahrrädern zum Ausgangspunkt unserer zweiten Wanderung. Diesmal war die Kalktuffquelle das Ziel.
Strecke 10,5km mit 210HM














Auf unserer Heimfahrt haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Trier gemacht. Einen ersten kurzen Eindruck von der Stadt haben wir erhalten, aber wir werden definitiv nochmal hinfahren.


















 


La Dolce Vita – 15 Tage durch die Toskana

Der Duft von Freiheit, ein vollgepackter Camper und die Vorfreude auf Italien – unsere 15-tägige Rundreise durch die Toskana konnte beginnen...